Themen · Seide

Themen

Seide

Einen Stoff aus der Nähe ansehen: wie er Licht annimmt, wie er fällt, wie man ihn pflegt. Was gute Seide ausmacht, weiß der Körper vor den Augen. Dieses Thema läuft vorerst als Reihe kurzer Vertiefungen auf der Themenseite, lange Journal-Beiträge sind noch in Vorbereitung; die „Seide“ im Namen ANNONUS kommt von genau dieser Seide.

Seide

Wie Seide das Licht annimmt

Gute Seide blendet nicht. Das Licht gleitet langsam über ihre Oberfläche. Halten Sie den Stoff ans Fenster und achten Sie darauf, wie er fällt und wo die Falten laufen – das ist sein erster Brief an Sie.

Tragen – und pflegen

Seide fürchtet pralle Sonne und harte Knicke, sie liebt Schatten und Luft. Sie zu pflegen ist nicht mühsam – man muss nur das Tempo ein wenig herausnehmen. Auch darüber wollen wir sprechen: über eine Art zu leben.

Die Reihe geht weiter

Von einer einzigen Seidenfaser bis zum fertigen Kleidungsstück liegen Abhaspeln, Weben, Färben und viele Hände dazwischen. Im nächsten Beitrag sehen wir uns an, wie ein Seidenstoff entsteht.

Stoffproben: erst anfassen, dann bestellen

Stoffproben: erst anfassen, dann bestellen

Strick am Fall erkennen: Guter Strick hat ein eigenes Gerüst – am deutlichsten sieht man es, wenn er fällt: weich, aber nicht schlaff.

Auslage an der Dichte erkennen: Die Dichte des Gewebes und der Charakter des Garns verstecken sich alle innerhalb von zehn Zentimetern – tasten Sie vor dem Kauf zuerst: Was die Hand anfasst, ist ehrlicher als das, was das Auge sieht.

Verwandte Themen

← Zurück zur Themenübersicht